Stromklau schädigt die Stromversorger und im Nachgang auch die Gemeinschaft der Stromkunden. Die FairBox wird auf dem letzten Strommast vor den Gebäuden installiert. oder an die Stelle des vorhandenen Stromzählers. Die Strecke zwischen dem Strommast und dem Gebäude wird einem geschirmten Kabel verlegt, auf dessen Schirm eine Schutzspannung anliegt. Bei Veränderung der Schutzspannung erfolgt ein stiller Alarm an den Netzbetreiber. Zusätzlich werden Hauptstromzähler für Verteilnetzbereiche eingesetzt.
Gegebenenfalls können damit die Verbräuche der einzelnen Kunden und der Gesamtverbrauch verglichen werden.

  • Frequenzanalyse für Lastabschaltung und Einspeiseregelung
  • PV-Anlage verwalten mit Anmeldung, Tarif und Abregelung
  • Stromverbrauch und Stromeinspeisung bilanzieren, verschiedene Stromtarife managen
  • Kosten pro Stunde ermitteln und Informationen an Smartphone weiterleiten
  • Stromverbrauch und Stromeinspeisung aufzeichnen, ggf. einzelne Stromverbraucher (insbesondere Stromfresser) erkennen und separat aufzeichnen
  • bargeldlos Zahlen managen
  • Updates managen
FairGrid beruht nicht auf gänzlich neuen Ideen oder Verfahren sondern fügt ein Bündel verschiedener erfolgreicher Techniken und Verfahren in einem Gerät zusammen.
  • Verbraucherabschaltung nach Frequenz wird in Sonderanwendungen durchgeführt
  • Stromzähler Länder die Net Metering zulassen, realisieren je nach Verbraucherstromkosten einen sehr schnellen Ausbau der Solarkapazitäten
  • Progressive Tarife zum sozialen Ausgleich oder zur Förderung des PV-Ausbaus gibt es schon in einigen Ländern
  • Verbrauchsanzeigen auf Displays oder Smartphone kommt langsam in die Haushalte
  • Zahlung über Smartphones bringt sowohl in Schweden als auch in Kenia Transparenz in die Zahlungsgeschäfte und erleichtert das Zahlungshandling.

Wirklich neu jedoch bei FairGrid ist die Verbindung von Demand Side Management mit autonomer Steuerung in einem Gerät. Es wird in der FairBox realisiert!

Alle Komponenten von FairGrid sind Stand der Technik. Die FairBox benötigt aber eine geeignete Software für einen Pilotversuch. Durch den autarken und dezentralen Ansatz kann das Inselnetz für die Pilotanlage relativ klein sein.

Selbst wenn Verbraucherabschaltungen nur zur Verhinderung von Netzüberlastung stattfinden, wird nicht jeder zu jeder Zeit das notwendige Verständnis dafür aufbringen. Es werden wohl Wege gesucht, solche Abschaltungen zu verhindern, den verbrauchten Strom nicht zu bezahlen, oder sich zu Lasten anderer günstiger zu stellen als es erlaubt ist. In manchen Ländern sind auch die Regierungsstellen personell ungenügend ausgestattet, um Missbrauch und unangemessene Bereicherung zu verhindern. Jede FairBox arbeitet autonom und benötigt kein Internet für den normalen Betrieb. Notwendige Updates werden aber zentral vom Wartungszentrum aus mittels GSM- Modem und SIM-Karte verschlüsselt auf die Fair Boxen übertragen, die dazu mit einem Sicherheitschip ausgestattet sind. Update für Steuerungs- und Tarifsoftware ist zur Sicherheit nur über die Zentrale möglich und kann dort bestellt werden. In getrennten Informationstunnels laufen die Verbrauchsinformationen zu den lokalen Wartungszentren der Netzdienstleister. Informationen von den Netzbetreibern zu den Kunden werden hingegen direkt auf das Smartphone des Kunden übertragen. In der FairBox bleiben die administrativen Bereiche und die den Kunden zugänglichen Bereiche, wie die Verbrauchsübersicht, völlig getrennt.

Die FairBox beinhaltet im wesentlichen einen Chip, mehreren Sensoren sowie einem Hauptschalter und umfasst folgende Hauptfunktionen:

  • misst sowohl den Verbraucherstrom als auch den eingespeisten PV Strom
  • enthält einen updatefähigen Controller mit Sicherheitschip
  • enthält einen zentralen Ausschalter
  • hat Hilfsschalter für externe Großlasten
  • enthält Funkmodems für GSM, Wifi und Bluetooth