Der Lastabwurf zur Sicherung von Stromnetzen ist in Europa ein bewährtes Mittel zu Vermeidung von Netzzusammenbrüchen.

Insbesondere Großverbraucher wie Zementmühlen oder große Kühlhäuser, haben besondere Verträge als Lastabwurfkunden. Sie müssen automatisch und innerhalb definierter Zeiten, typischerweise im Sekundenbereich, abschalten. Auch im elektronisch vernetzten (intelligenten) Stromnetz können alle Endverbraucher mit Lastabwurfsteuerung versehen werden. Lastmanager können Endgeräte gezielt kurzfristig abschalten; geeignet sind verbrauchsträge Geräte wie Boiler, Kühlschränke und Tiefkühlgeräte, wenn sie ansteuerbar ausgerüstet sind.“

Quellen: Wikipedia Netzfrequenz und Unterfrequenz

Im FairGrid Netz regelt die FairBox selbstständig die Abschaltung von Großverbrauchern wie Klimaanlagen sobald die Netzfrequenz auf unter 49 Hz abgesackt ist. Um eine gerechte Aufteilung zwischen den unterschiedlichen Strombezieher zu erreichen, liegt der individuelle Schaltpunkt je nach Nutzerverhalten irgendwo zwischen 49 und 48Hz. Dabei werden Ereignisse wie Wartezeiten, Energieverbrauch, Spitzenleistungen, Solareinspeisung oder Zufallsschaltungen ausgewertet.